GenAI am Arbeitsplatz: Forschungsprojekt zeigt messbare Produktivitätsgewinne
Wie viel Arbeitszeit lässt sich durch generative KI tatsächlich einsparen? Dieser Frage ging die IMC Krems in einem Forschungsprojekt mit mehr als 1.000 Büromitarbeiter:innen aus österreichischen Unternehmen nach.
Wir waren von Beginn an als technischer Partner beteiligt und setzten das im Projekt eingesetzte KI-Benchmarking-Tool um. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen, wie GenAI im Arbeitsalltag genutzt wurde, welche Produktivitätsgewinne damit möglich waren und wo in Unternehmen noch Potenzial lag.
Bis zu 20 Prozent Zeitersparnis durch GenAI
Ein Ergebnis stach besonders hervor: Rund ein Fünftel der befragten GenAI-Nutzer:innen erzielte bereits eine wöchentliche Zeiteinsparung von 10 bis 20 Prozent ihrer Arbeitszeit.
Gleichzeitig zeigte die Studie, dass ein großer Teil des Potenzials noch nicht ausgeschöpft war. Rund 70 Prozent der Befragten verfügten über weniger als ein Jahr Erfahrung mit GenAI am Arbeitsplatz. Weniger als 30 Prozent nutzten GenAI täglich einmal oder mehrmals.
Untersucht wurde aber nicht nur die reine Zeitersparnis. Das Forschungsprojekt beschäftigte sich auch damit, wofür GenAI eingesetzt wurde, was mit der gewonnenen Zeit passierte und welche Rahmenbedingungen Unternehmen für einen sinnvollen Umgang mit KI schaffen mussten.
Die detaillierten Ergebnisse wurden von der IMC Krems veröffentlicht.
MBIT als technischer Partner im Forschungsprojekt
Wir begleiten das Forschungsprojekt bereits von Beginn an als technischer Partner und haben das im Projekt eingesetzte KI-Benchmarking-Tool technisch umgesetzt.
Die Zusammenarbeit mit der IMC Krems ist dabei nicht neu. Wir stehen bereits seit längerer Zeit bei unterschiedlichen Themen im Austausch. Als die Idee für das Forschungsprojekt entstand, war für uns schnell klar, dass wir uns auch hier einbringen möchten.
Denn KI beschäftigt uns selbst intensiv. Wir setzen künstliche Intelligenz in unserem eigenen Arbeitsalltag ein, beschäftigen uns laufend mit neuen Möglichkeiten und Entwicklungen und teilen unsere Erfahrungen und unser Know-how auch regelmäßig in Vorträgen.
Gerade deshalb finden wir die Verbindung von Forschung und tatsächlicher Anwendung besonders spannend. Bei KI wird viel über Möglichkeiten, Produktivität und Veränderungen in der Arbeitswelt gesprochen. Das Forschungsprojekt schafft dazu eine fundierte Datengrundlage aus österreichischen Unternehmen.
KI produktiv einzusetzen wird zur Unternehmensaufgabe
Die Ergebnisse machen auch deutlich, dass die Einführung von KI nicht damit erledigt ist, Mitarbeiter:innen einfach Zugang zu einem Tool zu geben.
Entscheidend ist, wie KI tatsächlich in den Arbeitsalltag integriert wird. Mitarbeiter:innen müssen Möglichkeiten kennenlernen, eigene Anwendungsfälle entdecken und gleichzeitig wissen, in welchem Rahmen sie KI sicher einsetzen können. Auch Führungskräfte spielen dabei eine wichtige Rolle, wenn aus einzelnen Experimenten eine sinnvolle und produktive Nutzung im Unternehmen werden soll.
Genau diese Fragen werden Unternehmen in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen. Denn während sich die verfügbaren Modelle und Tools rasant weiterentwickeln, wird die eigentliche Herausforderung immer stärker darin liegen, daraus einen konkreten Mehrwert für den eigenen Arbeitsalltag zu schaffen.
Für uns ist deshalb klar: KI-Kompetenz bedeutet nicht nur, die neuesten Tools zu kennen. Es geht darum, Möglichkeiten realistisch einzuschätzen, sinnvolle Einsatzbereiche zu erkennen und Technologie so einzusetzen, dass daraus tatsächlich ein Nutzen entsteht.
Die Ergebnisse sind veröffentlicht
Mit der Veröffentlichung der Studienergebnisse gibt es nun umfassende Einblicke in die GenAI-Nutzung am Arbeitsplatz auf Basis der Erfahrungen von mehr als 1.000 Büromitarbeiter:innen aus österreichischen Unternehmen.
Welche Anwendungen besonders häufig genutzt werden, wie groß die erzielten Zeitgewinne sind und welche Faktoren für eine erfolgreiche KI-Transformation entscheidend sind, hat die IMC Krems in den Studienergebnissen ausführlich zusammengefasst.
Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum Forschungsprojekt gibt es in der aktuellen Pressemitteilung der IMC Krems.
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