QRtists by MBIT, oder der Spass mit dem Code.

Für viele ist es einfach ein unscharfes Pixel-Bild.
Technik-Freaks hingegen schwärmen von ihnen, den so genannten QR-Codes, die jeden Barcode im wahrsten Sinn des Wortes alt ausschauen lassen. Dabei sind diese optisch nervösen Kastl selbst nicht mehr taufrisch. Schon im Jahr 2000 erfolgte die Standardisierung (ISO/ IEC 18004) des QR Code; das Kürzel QR steht übrigens für „quick response“.

Und so geht’s (für alle, die sich beim ersten Satz angesprochen fühlen): Das „Quadrat mit Flecken“ ist der Code, der mittels ausgereiftem Lese-Gerät – etwa Mobiltelefon-Kamera – fotografiert wird; dank entsprechender Software folgt die „Übersetzung“ in Text, zum Beispiel in die Umwandlung in eine Web-Adresse oder einen Info-Text.

Und gerade deshalb ist diese aktuellste Form der zweidimensionalen Codierung mehr als nur Produktbezeichnung. Der Code kann als Schlüssel für Direkt-Download, Gutschein-Aktion oder Online-Ticket (Beispiel: Deutsche Bahn) verwendet werden. QR bietet Möglichkeiten für zeitgemässe Kampagnen (siehe Japan), weil er neugierig macht und zugleich ein Verbindungsstück zwischen verschiedenen Märkten und Zielgruppen ist. Kurz: QR spannt eine unkomplizierte Brücke zwischen der realen und der virtuellen Welt auf spannende und innovative, direkte und so simple Weise. Ein neuer Weg der Kommunikation.

Wir sind bereits als QRtists unterwegs.

Praxisbeispiel: Wanderwege und Besichtigungstouren werden dank QR Codierung zur umfassenden Heimatkunde: was auf dem Hinweisschild keinen Platz findet, lässt sich dank QR Code rasch und unkompliziert nachlesen... nur zum Beispiel.